Der Limesweg an der Lahn und
im Taunus
Was ist der Limes?
Der Limes war etwa ab 85 nach Christus die römische Reichsgrenze
der neuen römischen Provinzen Obergermanien und Rätien
zu den Gebieten der freien germanischen Volksstämme im heutigen
Südwestdeutschland vom Mittelrhein zur Donau.
Der Begriff Limes wurde von den Römern ursprünglich für
einen Feldrain oder für einen Grenzweg zwischen zwei landwirtschaftlichen
Besitzungen gebraucht. Erst später wurde die Bedeutung in das
Militärische übertragen.

Über 500 Kilometer erstreckte sich
der Limes allein in Deutschland. Heute ist davon teilweise nicht
viel geblieben, oft nur vage Spuren von Türmen und Kastellen.
Im Taunus, durch den Schutz des Waldes, ist der Limes besonders
gut erhalten.
Tipp: Einer der schönsten Abschnitte des
Limeswegs kombiniert mit dem Lahnhöhenweg als Zweitagestour:
Vom Bahnhof Bad Ems dem Limeswanderzeichen steil bergauf folgen.
Das Café Wintersberg auf der Höhe ist die letzte Einkehrmöglichkeit
vor Singhofen. Dem Limesweg bis zum Abstieg ins Mühlbachtal
folgen. Hier nun ab der Käsmühle dem Zeichen weißes
Kreuz auf der rechten Seite des Mühlbachs flußabwärts
folgen. Nach einiger Zeit knickt der Weg rechts ab, der Uferweg
wird durch ein Tor versperrt. Hier nun nach Singhofen ansteigen.
Im Hotel-Restaurant Alte-Post
kann man übernachten. Es ist einfach, aber völlig ok.
Das Omelett mit Pfifferlingen war köstlich! Am nächsten
Morgen der Lahnhöhenweg-Markierung "L" durch das
traumhaft schöne Jammertal vorbei an Kloster Arnstein bis nach
Obernhof folgen. Noch vor dem Ort liegt die Weinstube Haxel. Man
sitzt sehr schön unter einer Weinlaube und kann den seltenen
Lahnwein kosten. Der Lahnhöhenweg
geht von hier wieder steil auf die Höhe und bei Laurenburg
wieder hinunter. Von hier (oder auch erst von Balduinstein) kann
man den Zug zurück nach Bad Ems nehmen.
Bad Ems - Singhofen ca. 5 - 6 Stunden
Singhofen - Balduinstein ca. 6 Stunden
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